Reisen in die Zukunft

Buchstäblich aus der Website von Tourism Flanders Travels to Tomorrow entnommen:

Das Ziel der Vision‚Reisen in die Zukunft‚ ist es, Flandern zu einem florierenden Reiseziel mit widerstandsfähigen, nachhaltigen und zukunftsorientierten Orten zu machen, die einen Mehrwert für alle Beteiligten bieten. Der Tourismus ist dabei ein Mittel, nicht ein Selbstzweck.

Diese starke Vision von Tourismus Flandern unter dem Titel:„Reisen in die Zukunft“ ist ziemlich umfassend, was die Nachhaltigkeit in der Welt des Tourismus betrifft. Sie erkennt die Bedeutung der verschiedenen Akteure in diesem Bereich an, ebenso wie die Beziehungen zwischen ihnen. Der Urlauber, der hier auch als Unternehmer, Gastgeber oder Betreiber bezeichnet wird, spielt natürlich eine sehr wichtige Rolle. Aber auch der Bewohner, der Reisende, der Platzhalter und der Ort werden nicht vergessen. Die Beziehungen zwischen den verschiedenen Akteuren sind ebenfalls wichtig.

Der Entrepreneur

Die Gemeinschaft gedeiht, wenn der Unternehmer :

  • ist lebenswichtig und profitabel
  • belastbar mit Veränderungen umgehen können
  • gute Arbeitsbedingungen und Wertschätzung genießen/erhalten
  • ist leidenschaftlich und innovativ/kreativ, wenn es um sein Produkt oder seine Dienstleistung geht, und wahrt dabei seine Individualität
  • ist ein Botschafter für den Ort, an dem er/sie arbeitet
  • strebt nach hoher Zufriedenheit durch echte Gastfreundschaft und Professionalität
  • berücksichtigt die Auswirkungen seiner Aktivitäten auf andere Platzhalter und die Website
  • einen positiven Beitrag für die Gesellschaft/Gemeinschaft/Ort leisten möchte

Der Ort

Der Ort, die Stätte des touristischen Ereignisses, ist der einzige passive Akteur. Er erfährt hauptsächlich die Auswirkungen, die sowohl positiv als auch negativ sein können. Um den Ort zum Blühen zu bringen, streben wir nach positiven Effekten. Der Ort blüht auf:

  • wenn sie attraktiv, angenehm und sicher ist
  • wenn es zu Begegnungen zwischen Einwohnern, Unternehmern und Besuchern einlädt, ohne jemanden auszuschließen
  • Wenn sie ihren einzigartigen Charakter sprechen lässt
  • wenn es seine Identität und sein natürliches und kulturelles Erbe bewahrt
  • wenn es Raum für Kreativität und Experimente bietet
  • wenn es positiv zu einem blühenden Planeten beiträgt

Der Resident

Der Bewohner ist direkt mit dem Ort verbunden. Die Gemeinschaft blüht auf, wenn der Einwohner gerne in seinem Ort lebt, ihn gut kennt und stolz auf ihn ist. Die Einbindung in die (Tourismus-)Politik des Ortes, so dass er/sie sich an der gewünschten Entwicklung beteiligt, ist in dieser Hinsicht wesentlich. Die Einwohner können von den positiven Auswirkungen des Tourismus profitieren: Erhaltung und Aufwertung von Einrichtungen, Kulturerbe, Einkommen, Arbeitsplätzen und interkulturellen Begegnungen. Sie werden durch den Tourismus nicht belästigt.

Der Reisende

Für den Besucher, der hier auch als Reisender, Tourist und Kunde bezeichnet wird, wird der Ort aufblühen, wenn er sich herzlich willkommen fühlt, die DNA des Ortes voll und ganz erleben kann und einen positiven Eindruck von seinem Aufenthalt hat:

  • neue Energie und Inspiration
  • persönliches Wachstum
  • Verbindung mit dem Ort und den Menschen, die er/sie trifft
  • zeigt Respekt vor der Natur, der Kultur und der Einzigartigkeit des Ortes
    Der Besucher trägt den Ort und seine Menschen in seinem Herzen und fühlt sich einbezogen. Er/sie kommt gerne wieder oder empfiehlt den Ort weiter.

Die Plekhalter

Platzhalter sind die Menschen, die den Ort verwalten, pflegen und mitbestimmen. Das können Regierungen sein, aber auch lokale Gruppen wie Jugendclubs, Umweltbewegungen usw.

Weder der Bewohner noch der Besucher noch die Platzhalter sind passive Akteure. Sie können selbst positive oder negative Auswirkungen auf den Ort und die anderen Akteure haben. Wir bieten noch keine Nachhaltigkeitsanalyse für diese Rollen an. Es wäre sehr wünschenswert, diese verschiedenen Analysen auch separat zu erstellen, um das Gedeihen möglichst vieler Orte zu maximieren.

Beilage

Die Linde ist die Metapher für die Reise in die Zukunft. Aber natürlich gibt es verschiedene „Bäume“, an verschiedenen Orten. Einige ganz in der Nähe, andere sehr weit weg. Das Fällen von Bäumen in der Ferne kann große Auswirkungen auf unseren eigenen Baum haben. Deshalb möchten wir die Vision noch ein wenig erweitern, indem wir nicht nur das Lokale, sondern auch das Globale in Betracht ziehen.